Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.07.2000
Steine in ihren verschieden Ausformungen sind Ausgangspunkt der Gedichte Regula Radvilas, in denen sie einen Gegenpol zur Gestalt des Menschen bilden, der dem Lauf der Zeit untersteht - wenngleich auch die Steine bei Radvila oft von menschenähnlicher Gestalt sind. Die Rezensentin Beatrice Eichmann-Leutenegger ist angetan von der "beachtlichen Geschlossenheit", die durch die "konsequente Themenführung" erreicht wird. Sie lobt den Reichtum der Sprache - auch wenn sie diese manchmal mit Adjektiven überfrachtet findet - und den Sprachduktus, der sich an der "Schnittstelle von Vergangenheit und Zukunft" ansiedelt. Zentrales Themen der Gedichte ist "das Bewusstsein des `Gewesenen`", erklärt die Rezensentin.
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