Mit den d'Orsay-Variationen zeichnet Manuele Fior nicht nur ein Porträt des weltberühmten Pariser Museums für Impressionistische Malerei. Er haucht auch auf kunstvolle Weise alten Gemälden neues Leben ein, und gibt uns Einblicke in ihre Hintergründe, szenenhafte, dramatische Ausschnitte aus dem Leben ihrer Schöpfer - von Ingres über Degas bis Rousseau.
Ralph Trommer wird vom Comiczeichner Manuele Fior ins Musee d'Orsay entführt, zu bahnbrechenden Kunstwerken und ihren Erschaffern. Trommer lernt dabei die Zeitlosigkeit der Kunst kennen, staunt über die "traumhaft schönen", durch Maler wie Degas oder Rousseau inspirierten Zeichnungen Fiors und seine surrealen Erzähleinfälle, wenn er vom Jahr 1874 ins Heute und zurück springt und dem Betrachter Künstlergruppen und Zeithistorisches vermittelt. Dass dem Autor dabei der ein oder andere sachliche Fehler unterläuft, wie Trommer nachweisen kann, ist ärgerlich, für den Rezensenten jedoch letztlich verzeihlich.
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