Abgeschottet hinter der Mauer entstand in den 1980er Jahren in
Berlin eine radikal moderne Künstler- und Musikszene, die auch
international beachtet wurde: experimentierfreudig, provokativ,
selbstorganisiert. Die ehemalige Schlagzeugerin von "Die Tödliche Doris" erzählt von der neuen
Musikszene, kollaborativer Kunst und gemeinschaftlichen Wohnformen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.09.2017
Ein wenig wehmütig erinnert sich Rezensent Oliver Jungen an Auftritte von Käthe Kruse und ihrer Punk- und Kunstband "Die Tödliche Doris". Allzu großen Trost verspricht das E-Book allerdings nicht, findet der Kritiker: Mit "archivalischer Genauigkeit" erinnert sich Kruse hier an Straßenkämpfe, Musik, Sex und Drogen, sinniert über Kreativität und Marketing und betreibt mit einer ordentlichen Portion Nostalgie die eigene "Musealisierung", meint der enttäuschte Rezensent, der sich schließlich nicht sicher ist, ober der Titel eher auf ein Lob des "Imperfekten" zielt oder auf das Vergangene.
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