Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. "Wunderlicht" verknüpft zwei fesselnde Geschichten zu einem überwältigenden Ganzen. Bens Geschichte und die von Rose, fünfzig Jahre zuvor. Ben fühlt sich seit dem Tod seiner Mutter verlassen, und Rose, die allein bei ihrem Vater lebt, ist genauso einsam. Als Ben im Nachlass seiner Mutter einen geheimen Hinweis entdeckt und Rose sich eine einmalige Gelegenheit zur Flucht bietet, ergreifen die beiden Kinder die Chance und riskieren alles, um das zu finden, was sie so sehr vermissen: Freundschaft, Liebe und Geborgenheit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.06.2012
Wie in einer Wunderkammer fühlt sich Lena Bopp bei der Lektüre von Brian Selznicks neuem Kinderbuch "Wunderlicht". Sie würdigt den Autor, dem wir schon die "Entdeckung des Hugo Cabret" verdanken als einen "Meister des doppelbödigen Erzählens". Wie Selznick zwei zeitlich versetzte Erzählstränge - die abenteuerlichen Geschichten der beiden tauben Kinder Ben und Rose - zu einer Geschichte auf über 600 Seiten zusammenführt, zeugt für sie von großer Klasse. Auch die Illustration des Werks hat sie fasziniert, das ausgefeilte Wechselspiel von Text und Bild. Ihr Fazit: ein Buch zum Staunen, natürlich nicht nur für Kinder.
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