Matthes und Seitz, Berlin 2026
ISBN
9783751810784 Gebunden, 98 Seiten, 20,00
EUR
Klappentext
Kometen und Sonnenfinsternisse, schwebende Planeten und galaktische Stürme: Im endlosen Raum des Weltalls ist alles von Licht durchwebt und strahlt in finsterer, ewiger Nacht.In Gedichten von kosmischer Schönheit vermisst Alexander Schnickmann die Entfernung zwischen den Himmelskörpern und findet auf der Rückseite eines jeden von ihnen doch das Allernächste: die irdisch-himmlische Liebe. Er ist "besessen von Gestirnen", bekennt er, und zu den Gestirnen geht auch unser teleskopischer Blick. Wir sehen: Sie sind aus denselben Stoffen gebaut wie wir, sind aus Wasserstoff, Ammoniak und Kalzium.In der Sehnsucht nach dem Fernen entdecken wir uns selbst am Firmament. Gestirne ist Liebesgeschichte und Himmelskartografie - eine lyrische Raumfahrt für kühnste Erdenträume.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 29.01.2026
Rezensent Björn Hayer schwebt gerne mit den Gedichten von Alexander Schnickmann durch den Orbit: Sein lyrisches Ich hat ein wenig an Sicherheit im Leben verloren und bewegt sich nun zwischen Venus und Merkur umher und gewöhnt sich an eine Dunkelheit, die nur gelegentlich vom Licht der Gestirne unterbrochen wird. Er vermisst das geliebte Gegenüber, nimmt aber auch die "Klänge/einer kosmischen Orgel" wahr - Hayer freut sich über einen musikalisch-rhythmischen Ton und die "luzide Schönheit" der Gedichte.
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